Erweitertes Führungszeugnis

Der Gesetzgeber hat zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt, Verwahrlosung und Missbrauch das Bundeskinderschutzgesetz geändert. Daraufhin sind wir als Verein durch die Stadt Bergkamen dazu aufgefordert, von allen im Verein, die mit dem Jugendbereich zu tun haben, ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen zu lassen.

 
Wir haben uns als Vorstand dazu entschlossen, dies unverzüglich und kontinuierlich umzusetzen und offen mit diesem wichitgen Thema umzugehen. Das bedeutet, dass alle Jugendtrainer, Jugendbetreuer, Vorstandsmitglieder und Platzwarte ein erweitertes Führungszeugnis bei ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt beantragen müssen.
 
Es gibt ein Beantragungsformular, dass vom SuS Rünthe ausgegeben wird. Wenn ihr (Trainer/Betreuer) mit diesem Formular zum Einwohnermeldeamt geht, entstehen für euch keinerlei Kosten bei der Beantragung des erw. Führungszeugnisses. Nach der Beantragung bekommt das Führungszeugnis dann nach Hause geschickt.
 
Dem Verein muss dann die Einsichtnahme in die erweiterten Führungszeugnisse gewährt werden. Der Vorstand hat beschlossen, dass niemand vom SuS Rünthe Einsicht in die Führungszeugnisse bekommen soll. Dies geschieht durch die in Rünthe tätige evangelische Pfarrerin Sabine Sarpe. Nur Frau Sarpe wird euer erweitertes Führungszeugnis zu Gesicht bekommen. Nach der Einsichtnahme nehmt ihr euer erweitertes Führungszeugnis wieder an euch. Wenn keine relevanten Einträge vorhanden sind, stellt Frau Sarpe eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, die dann von euch beim Verein eingereicht wird.
Das erweiterte Führungszeugnis darf bei Vorlage nicht älter als drei Monate sein. Alle fünf Jahre muss der Vorgang wiederholt werden.
 

 

Nachwuchskonzept