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Die Egidius Braun Stiftung ist der Nachfolger des DFB-Sportfördervereins und hat sich zur Aufgabe gemacht, die Jugendarbeit in der Breite zu unterstützen.

"Die Jugendarbeit kleiner Vereine, die sich durch eine besondere Integrationswirkung und Qualität auszeichnet, wird durch die Teilnahme an den Fußball-Ferien-Freizeiten belohnt." (Egidius Braun Stiftung)

12 Kinder und 2 Betreuer dürfen an dieser Freizeit teilnehmen. Die Auswahl von "nur" 12 aus über 150 Kindern stellt den Verein vor eine hohe soziale Aufgabe. Allerdings hat die Stiftung die Ferienfreizeit auf die Jahrgänge 07-09 eingegrenzt. 

"Eine Einladung zu den Fußball-Ferien-Freizeiten ist auch immer ein Dankeschön an die engagierten Fußballvereine der Republik, die an der Basis wichtige Arbeit leisten und damit Woche für Woche beweisen: Fußball ist eben mehr als ein 1:0!" (Egidius Braun Stiftung)

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich für die Auswahl, Ehre und Würdigung unserer tollen Jugendarbeit bedanken. 

https://www.fussball-ferien-freizeiten.de/

https://www.egidius-braun.de/ferienfreizeit/

220527 bergabe Scheck Fereinfreizeit FLVW 10

Nachdem wir im Dezember die Zusage erhalten hatten, dass wir für eine Fussball-Ferien-Freizeit der DFB Egidius Braun Stiftung ausgewählt worden waren, dauerte es noch über ein halbes Jahr, bis es tatsächlich so weit war. 

Der Coronasommer 2022 machte es noch einmal spannend, ob nicht doch ein Kind bei dem vorgeschriebenen Test positiv ist, aber wir waren sehr erleichtert, als einen Tag vor der Abfahrt abends um kurz nach 8 der letzte 'Daumen hoch' kam. So trafen wir uns am 27.07. morgens um 5:30 am Schacht III, auch hier waren wir froh, dass alles reibungslos klappte, um zu Treffpunkt zur Raststätte Rhynern zu fahren von wo aus es nach Bad Blankenburg in Thüringen gehen sollte. 6 Stunden Fahrt lagen vor uns und einge 'wie weit ist es denn noch' später kamen wir schließlich am Ziel an. Gemeinsam mit den Jungs vom TSV Brunslar, SV Marienfeld und TuS Harpen wurden den Jungs die Regeln der Freizeit erklärt, ohne geht es nicht. 

Wir bezogen die Zimmer in der in der Sportschule Bad Blankenburg, gingen noch zum Abendbrot, danach gab es auch schon den ersten Programmpunkt, die Mannschaften wurden bunt gemischt und es wurde im 4 gegen 4 ein kleines Auf-/Abstiegsturnier gespielt. Vier unserer Jungs spielten am Ende den Sieger in der höchsten Klasse aus, was uns sportlich freute, auch wenn dieser Ehrgeiz bei Fahrt nicht im Mittelpunkt steht.

 

Tag 2 

Pünktlich um 9:00 Uhr begann nach einem kräftigen Frühstück der zweite Tag der Freizeit mit Teamspielen. An 5 Stationen musste man als Team zusammenarbeiten oder einzeln für das Team Punkte erspielen. 

Wir starteten beim Fragespiel, wo man zuerst Slalom laufen musste und ein Frage bekam, die dann im Team besprochen wurde und beantwortet werden musste. 10 von 12 Fragen konnten unsere Jungs beantworten. Weiter ging es mit einem Schuss aufs Tor aus 50m, Fussball-Bowling, Spikeball, einem Tischtennisball, der zwischen der Mannschaft hin- und her gespielt werden musste und Ball hochhalten. Gerade bei der letzten Übung sahen wir viel Verbesserungspotenzial aber insgesamt haben die Jungs das ordentlich gemacht. 

Das Ergebnis dieses Teamwettbewerbe erfahren wir aber erst am letzten Tag. 

Nachmittags ging es dann in die Feengrotte. Klar, Kultur, nichts womit man die Jungs im ersten Moment begeistern kann, aber wir denken, viele waren noch nicht in einer Grotte gewesen, zumindest deuten wir so die vielen Bilder, die die Jungs mit ihren Handys machen. Außerdem hatten wir einen Guide der wirklich super war. 

Abends kam noch ein sozialer Teil, Suchtprävention, was durch ein Fragespiel aufgelockert wurde. Auch hier erfahren wir aber erst am letzten Tag, wer gewonnen hat. 

Dann kam der schwierigste Teil des Tages, die Jungs ins Bett bekommen. Nachtruhe ist ab 22:00 Uhr, dann sollen die Jungs auf dem Zimmer sein, dürfen aber noch in Zimmerlautstärke auf dem Zimmer was machen. Sehr dicke Wände hat die Sportschule nicht, so dass wir die Gespräche auch noch um 3:00 Uhr verfolgen konnten ... da um 7:00 wecken ist, sind wir mal gespannt, wie das die kommenden Tage weiter geht.

 

Tag 3 

Weiter gings am dritten Tag mit einem Biathlon-Workshop. Die Jungs konnten zuerst alle einmal ein paar Schüsse mit einem Lasergewehr auf die Zielscheiben abgeben, bevor es ernst wurde. 

Ein aufgebauter Parcours diente als Ersatz für eine Runde in der Loipe und dann beim anschließenden stehend Schießen auch ein wenig Puls zu haben. Jeder Fehlschuss wurde mit 3 Liegestütze bestraft. 

Zunächst ging es gegen unseren Gegner Marienfeld hin und her, aber etwa zur Hälfte des Vergleichs lagen wir dann doch weit zurück und konnten das auch nicht mehr aufholen. Als zweites gab es ein reines Shootout gegen Marienfeld, auch hier lichteten sich unsere Reihen schnell als die vom Gegner, bis auf unserer Seite nur noch Lennox stand, der aber Duell um Duell gewann und schließlich dieses Duell für Rünthe entscheiden konnte. 

Nachmittags kam dann nochmal was fürs Team Building, die Jungs mussten ein Floss bauen, hatten begrenztes Material und eine Stunde Zeit. Das positive ... beide Konstruktionen blieben über Wasser, hauptsächlich hätten wir aber nur den nicht ausgetragenen Kreativwettbewerb gewonnen. 

Nach einer Pause ging es weiter mit der Aktion Schiriblick. Jeder Verein bekam einen Schiedsrichter als Paten, wir bekamen Sandy Hoffmann, der in seiner aktiven Zeit bis in die Regionalliga als Schiedsrichter kam. Ausgestattet mit Dress, Pfeife und Karten ging es dann an die Praxis, einem ersten Vergleich unter den Teams bei dem es aber mehr um die Schiedsrichter ging, der SuS vertreten durch Jamie. Jamie pfiff seine Spiele souverän und zeigte auch einmal Gelb, was in diesem Rahmen wohl noch nie vorgekommen war. Sportlich bekamen wir ein paar Aufgaben auf den Weg, 0:3 spielten wir gegen Brunslar und sogar 0:4 gegen Marienfeld. 

Nach diesen beiden Spielen endete dann auch dieser Tag.

https://www.facebook.com/schiriblick/

Tag 4 

Am vierten Tag der Ferien-Freizeit ging es nach Erfurt, Sightseeing. Erfurt? 

So richtig hatten wir uns noch nie mit Erfurt auseinandergesetzt, aber als wir am Dom von Erfurt ausgestiegen sind, hatte man bereits einen sehr schönen Blick auf die Altstadt mit ihren alten Fachwerkhäusern. Mit einem Stadtführer ging es dann gepaart mit jeder Menge Informationen zur Geschichte der Stadt durch die Altstadt und wir endeten an der Krämerbrücke, der längsten durchgehend mit Häusern bebaute Brücke Europas und einem der Wahrzeichen Erfurts. 

Danach hatten die Jungs Freizeit, was natürlich für Shopping in Sportgeschäften, dem neu eindecken mit Chips und Süßigkeiten oder aber auch einer Thüringer Rostbratwurst genutzt wurde. 

Auf der Rückfahrt merkte man schon, dass die Beine schwer waren und dass die Fahrt ungewöhnlich ruhig war ... die meisten Jungs waren eingeschlafen, aber da wir uns dafür stark gemacht hatten, das EM-Finale der Frauen sehen zu können, stand das eigentlich ein Tag später geplante Vereinsturnier noch auf dem Plan. 

Allzu große Erwartungen hatten wir nach dem Vortag nicht, aber der sportliche Ehrgeiz sollte eh nicht so sehr im Vordergrund stehen. Im ersten Spiel gegen Harpen gerieten wir auch schnell in Rückstand, aber dann rauften sich die Jungs nochmal zusammen und wir konnten das Spiel 3:1 für uns entscheiden. Gegen Marienfeld sahen wir dann das beste Spiel der Jungs, sie traten als Mannschaft auf, so wie wir es wollten, jeder kämpfte für jeden, ein Spiel auf Augenhöhe, dass wir durch einen glücklichen Treffer 1:0 für uns entscheiden konnten. 

Zum Abschluss ging es gegen Brunslar und den Sieg im Turnier, wir wissen nicht, ob bei uns dann am Ende doch die Beine zu schwer waren, das Spiel ging mit 0:3 verloren, so dass wir 2. wurden. Klar waren einige enttäuscht, wir waren aber zufrieden und letztlich ging es auch nur darum, ein wenig zu kicken.

Tag 5 

Der vorletzte Tag begann mit einer Wanderung. Von der Sportschule aus kann man die Burg Greifenstein gut sehen und es sind auch nur knapp 2 1/2 Kilometer, nach der Hälfte der Strecke müssen aber 150 Höhenmeter überwunden werden, die es durchaus in sich haben. Das warme Wetter kam dazu, so dass es eine recht schweißtreibende Angelegenheit wurde. Oben angekommen wird man aber mit einer tollen Aussicht auf Bad Blankenburg, die Sportschule und die Mittelgebirge in Thüringen belohnt. 

Auch wenn man glaubt, eine U15 kann man mit sowas nicht hinter dem Ofen vorlocken (und natürlich wird auch erst immer gefragt, 'muss ich da mitkommen') die intensive Nutzung des Handys man nicht zum Spielen sondern für Fotos zeigte doch immer wieder, dass es doch wohl ganz interessant fanden, auch wenn sie es nie zugeben würden. 

Das gleiche galt für die Flugschau der Greifvögel, die wir uns noch auf dem Gelände anschauten. 

Danach kam etwas ungewöhnliches ... Freizeit. 

Wir gingen mit den Jungs ins nahe gelegene Freibad, was sie aber nicht zum Schwimmen nutzten, sondern zum Spielen von Volleyball, oder etwas, was so ähnlich aussah, denn natürlich waren hier Schüsse auch an der Tagesordnung. 

Da wir am Abend noch das Finale der Frauen in der EM sehen wollten, ging es aber auch zeitig wieder zurück und ein wenig Restzeit bis zum Finale wurde mit den werden Spielen eines Fubi-Turniers überbrückt.

Fubi ist eine Art Fussball-Billard, das auf einem Holzbrett mit einem kleinen Schläger, der mehr an einen Eislöffel erinnert, gespielt wird. Auch hier erwies sich Brunslar wie schon bei Vereinsturnier als das Maß aller Dinge, einzig Jamie konnte noch Widerstand leisten, damit Brunslar die Finalspiele nicht komplett unter sich ausmacht. 

Definitiv werden wir beim SuS aber ebenfalls mal ein Fubi-Turnier organisieren. 

Nachdem die Enttäuschung über die 1:2 Niederlage der Damen überwunden war, gab’s nochmal ein wenig Freizeit, die die Jungs zum Kicken nutzten, bevor es wieder zu Nachtruhe zum letzten Tag mit Programm ging.

Tag 6 

Der letzte Tag mit Programm stand vollständig im Zeichen der sportlichen Betätigung. Als erstes ging es darum, die Anforderungen zum DFB-Fussball Abzeichen zu erfüllen, die in den Bereichen Flanke, Pass, Torschuss, Kopfball und Dribbling. 

Nach dem Sportabzeichen gab's noch einmal eine Einheit vom DFB-Mobil, was auch für uns Trainer immer wieder spannend ist, für neue Ideen, aber auch wie man mit unterschiedlichen Mannschaftsgrößen auf kleinem Raum anspruchsvolles Training aufziehen kann. 

Nach dem Mittag war Freizeit angesagt, der aber besonders zum Packen der Koffer genutzt werden sollte bevor noch ein Workout stattfand. Und so kamen die Jungs bei einer Stunde Kickboxübungen noch mal richtig ins Schwitzen. Und dann war die Woche auch schon vorbei. 

Zum Abschluss grillten wir noch einmal alle zu zusammen, bevor die Gelegenheit genutzt wurden, die Woche noch einmal Revue passieren zu lassen und den einen oder anderen, der sich bei verschiedenen Wettbewerben als Gewinner hervorgehoben hatte zu ehren. 

Gestartet wurde allerdings mit dem Fubi-Finale. Jamie, der es ja als einziger zwischen die Fubi-Spezialisten aus Bruslar geschafft hatte, musste ihre Klasse anerkennen und wurde 4. . 

Adrian, Damien und Noyan konnten den Auf-/Abstiegswettbewerb für sich entscheiden, Connor war mit seinem Team aus den anderen Mannschaften am besten bei den Fragen zur Suchtprävention. 

Außerdem bekamen wir als Verein noch einen Wimpel und eine Urkunde, für die wir jetzt einen schönen Platz im Vereinsheim suchen werden sowie ein Fubi-Spiel, so dass einer vereinsinternen Meisterschaft nichts mehr im Weg steht.

Und das Fazit? Eine tolle Woche ging zu ende. Es gab viel zu sehen, im Bereich sportliches, Kultur und Soziales, hin und wieder muss man die Jungs zwingen, aber das ist halt so in dem Alter. Ich denke nicht, das wir groß anders waren, auch wenn wir es gerne so hinstellen. 

Die Stimmung unter den Teams war gut und unter uns Betreuern und der Leitung der Freizeit ebenfalls. Wenn wir wieder die Gelegenheit haben, dann sollten wir es auf jeden Fall wahrnehmen. 

 

Für Rückfragen, Meinungen und weiteres am besten an unseren Jugendleiter Akte Possiel 0176 8453 6312

 https://www.sus-ruenthe.de/index.php/jugend/jugendkoordinator-svend-ake-possiel

 

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Ressort Geschäftsführung
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